Meine Zeit in Essen – Gervai Bálint Erasmus+ Individual Mobility
Ich war für einen Monat in Essen, Deutschland, und es war eine super spannende Zeit! Ich habe so viel erlebt, viele neue Sachen gesehen und total viel gelernt. Ich durfte bei einer richtig netten Gastfamilie wohnen. Sie hatten einen süßen Hund namens Kolbász und zwei kuschelige Katzen. Das Haus war in einer ruhigen und schönen Gegend und alle Nachbarn waren freundlich. Ich fühlte mich schnell wie zu Hause.
Nicht jeder Tag war gleich. Es gab keinen langweiligen Alltag. Jeden Tag war etwas anderes los. Wir gingen oft mit Kolbász spazieren und haben die Nachbarschaft entdeckt. Manchmal fuhren wir weiter weg, zum Beispiel nach Düsseldorf. Dort haben wir uns die Stadt angeschaut, Fotos gemacht, viel gelacht und leckere deutsche Snacks gegessen.
Einmal waren wir bei der Zeche Zollverein. Das ist ein altes Industriegebiet, das jetzt ein Museum ist. Danach gingen wir ins Planet Ozean Museum. Dort gab es viele spannende Infos über das Meer. Abends aßen wir alle zusammen mit der Gastfamilie. Es war gemütlich und lecker.
Ich durfte auch den Karneval in Köln miterleben. Das war total verrückt und richtig cool. Alle waren verkleidet, überall war Musik und alle haben gefeiert. Wir haben auch ein spannendes Eishockeyspiel gesehen. Das Team aus Essen hat 4:1 gewonnen. Alle waren super stolz.
In der Schule war es auch interessant. Im Chemieunterricht haben wir ein Experiment mit Magnesium und Säure gemacht. Wir haben geguckt, wie viel Gas dabei entsteht. An einem besonderen Tag, dem Europatag, hatten wir Workshops und kreative Projekte zum Thema Demokratie, Vielfalt und Mitmachen. Das war spannend und wir haben viel diskutiert.
Mit der Gastfamilie haben wir auch eine lange Fahrradtour gemacht. Wir fuhren am Fluss Ruhr entlang, machten Pausen im Grünen und aßen später ein Eis am Baldeneysee. Wir waren auch in Xanten, wo wir mehr über die Römer gelernt haben. Dort gibt es sogar eine alte Kirche und ein Museum mit Ausgrabungen. Im Neanderthal Museum sah ich viel über die Geschichte der Menschen. Es war richtig interessant.
Wir besuchten auch die Villa Hügel. Das ist ein riesiges Haus mit toller Geschichte. Danach machten wir einen Spaziergang durch die Altstadt. Einmal fuhren wegen Streik keine Busse. Also sind wir mit dem Fahrrad zur Schule gefahren. Das war richtig abenteuerlich.
Ich traf mich auch mit anderen ungarischen Erasmus+ Schülern. Wir spielten zusammen Billard und redeten über unsere Erfahrungen. Bei einem Event hörten wir einem Journalisten zu. Er sprach über seine Familie im Zweiten Weltkrieg. Das war sehr bewegend.
Diese Reise war etwas ganz Besonderes für mich. Mein Deutsch ist besser geworden. Ich habe viele neue Leute kennengelernt und gelernt, alleine klarzukommen. Es war nicht nur ein Austauschprogramm, sondern ein wichtiger Teil meines Lebens, den ich nie vergessen werde.